Ein kurzer Abschied

Vollkommen ungeplant und völlig überraschend beginnt meine Hausgeburt vier Wochen früher wie erwartet.

Es ist Mittwochmorgen. Mein Freund (Michael), meine Eltern und ich sitzen beim Frühstück. Mein Bauch ist schon kugelrund und meine Freude groß, die nächsten vier Wochen für mich zu haben.

Mein Freund und ich wollen die letzten Wochen meiner Schwangerschaft getrennt verbringen, um uns klar zu werden, was wir in unserem Leben noch erreichen wollen. Ich wollte mir Ziele setzen, ein Mind Movie kreieren, das gute Essen bei meinen Eltern genießen und mich auf die Geburt vorbereiten.

Ein paar Lieder raussuchen, Kerzen und alles für die Geburt einkaufen. Denn das wichtigste fehlte noch. Die Geburtstonne. Morgen ist ein guter Tag um einkaufen zu fahren.

Michael und ich verabschieden uns nach dem Frühstück.

Die Fruchtblase platzt

Am selben Tag um kurz vor Mitternacht wache ich auf. Die Blase drückt. “Erleichtert” will ich zurück ins Bett als überraschend meine Fruchtblase platzt. Ich will es erst gar nicht wahrhaben. Ich hab doch noch vier Wochen vor mir.

Angst!

Was ist wenn meine Hebamme sagt ich muss ins Krankenhaus?

Ich hatte schreckliche Angst, dass ich jetzt keine Hausgeburt – und damit keine selbstbestimmte Geburt – mehr haben kann. Alles was mir so wichtig war kann plötzlich wie ein Traum zerplatzen.

Ich schreibe Michael eine Nachricht und rufe meine Hebamme an. Sie meint ich soll mich hinlegen und schlafen. Nur weil die Fruchtblase platzt heißt es nicht dass es los geht. Ich soll sie gegen 09:00 Uhr morgens noch mal anrufen, dann sehen wir weiter.

Wie fühlen sich Wehen an?

Ich hatte mich vorher nie gefragt wie sich Wehen anfühlen. Ich hatte keine Ahnung. Mein Bauch hat sich ganz leicht verkrampft, so wie bei Menstruationsbeschwerden. Wenn das Wehen sind, dann hätte ich gerne mehr davon. Das tut ja gar nicht weh.

Dieser Gedanke war schon etwas naiv.

Kurze Zeit später konnte ich die Wehen schon deutlicher spüren. Im Abstand von drei Minuten habe ich meine Hebamme informiert und war sehr glücklich als sie sagte “du bist gesund und dein Baby liegt richtig, du kannst es zu Hause zur Welt bringen”

Doch bevor es richtig los ging hat sich mein Körper noch gereinigt. Der Darm hat sich entleert und mein Magen gleich mit.

Die Badewanne meiner Eltern ist sehr klein. Ich konnte nicht einfach untertauchen – so wie das bei einer Geburtstonne möglich wäre. Doch kreativ wie ich bin, ist mir auch dazu was eingefallen. Ich habe eine große Tupperschüssel mit Wasser befüllt und bei jeder Wehe meinen Kopf in die Schüssel getaucht und ausgeatmet.

In diesem Moment gab es nur mich und meinen Atem. Ich war eins mit dem Wasser.

Auch wenn alles früher losging wie geplant war und ich unvorbereitet war. Die Geburt war wunderschön.

Doch beim nächsten Baby – sofern eine weitere Seele zu mir möchte – bereite ich mich besser auf die Geburt vor. Mit Jennifer Wolf von Geburt mit Flow.

Meine selbstbestimmte Geburt

Ohne künstliches Licht, dafür mit Kerzen saß ich in der Badewanne mit warmem Wasser. Die Wehen kamen in immer kürzeren Abständen, doch Maya hat sich nicht viel weiterbewegt. Sie wollte auf ihren Papa warten. Der war schließlich knapp 600 km entfernt als ich im sagte dass es los geht und es wird noch etwas dauern bis er bei uns sein wird.

Schon während der Schwangerschaft hat Maya viel mit mir gesprochen. Auch jetzt während ich in der Wanne sitze sagt sie mir, dass ich vertrauen kann und alles gut ist. Ich darf mich entspannen und einfach genießen.

Maya konnte spüren, dass in mir noch immer die Angst war, dass ich ins Krankenhaus muss. Vier Wochen früher kann zwar alles gut sein, muss es aber nicht.

Meine Hebamme war entspannt und so wurde ich dann auch ruhiger und entspannter. Sie hat ab und an die Herztöne von Maya überprüft. Mit einem einfachen Handdoppler Gerät und ganz ohne CTG. Doch ansonsten hat sie mich in Ruhe gelassen.

Das war mir sehr wichtig. Sie hat mir höchstens mal Tipps gegeben wie ich mich bewegen kann oder mich in ein Gespräch verwickelt wenn sie merkte, dass ich mich verkrampfe.

Brüll ganz tief wie ein Löwe.

Der beste Tipp meiner Hebamme. Ganz tief brüllen wie ein Löwe. Das hat meinen Körper vibrieren lassen und ich habe die Wehen ganz anders wahrgenommen. Als ob ich damit in eine vollkommen andere Energie eintauche.

Und plötzlich musste alles ganz schnell gehen

Mittlerweile ist Michael eingetroffen. Maya hatte sich Zeit gelassen und wollte auch jetzt noch nicht kommen. Einerseits war sie ungeduldig, wollte vier Wochen früher auf die Erde, und anderseits lässt sie sich alle Zeit der Welt. Etwas das sie mir heute mit ihren 3 Jahren noch regelmäßig zeigt.

Doch jetzt wurden ihre Herztöne schwächer und meine Hebamme meinte sie wird nachhelfen müssen wenn es Maya bei der nächsten Wehe nicht alleine schafft.

Die nächste Wehe ist da, doch Maya lässt sich weiter Zeit. Zeit, die wir jetzt nicht mehr haben. Meine Hebamme macht einen Dammschnitt. Die nächste und letzte Wehe, dann kann ich Maya in meine Arme nehmen.

Was ich beim nächsten Mal anders machen würde

Sollte ich mal wieder schwanger sein, dann kaufe ich spätestens im siebten Monat alles für die Hausgeburt ein.

Und ich würde mich etwas besser auf die Geburt vorbereiten. Mittlerweile habe ich mich über Hypnobirthing informiert und bin fasziniert davon. Ich empfehle dir das Buch HypnoBirthing und den Kurs Geburt mit Flow.

Alles andere würde ich wieder genau so machen. 

Ich hatte eine selbstbestimmte Geburt und eine wundervolle Hebamme.

Der kurze Schockmoment und die Angst doch ins Krankenhaus zu müssen waren schnell vergessen.

Maya war gesund und hat alle “Kriterien” erfüllt, so dass wir auch nach der Geburt nicht mit ihr ins Krankenhaus mussten.

Für mich war es eine wundervolle Geburtserfahrung.

# Mit meinem persönlichen Geburtsbericht nehme ich an der Blogparade “meine Selbstbestimmte Geburt” teil.

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Unsere Autorin Stephanie Hakel ist eine erwachende Business Mama & moderne Medizinfrau.

“Erwache und erkenne dich selbst durch dein Kind”. Das ist Stephanies Beitrag für die Welt. Sie zeigt dir, wie du deutlich deine innere Stimme wahrnimmst, und dich an das lichtvolle spirituelle Wesen erinnerst, das du in Wahrheit bist.

Stephanie hat ihren Erfolg den schamanischen Lehren und ihren spirituellen Begleitern zu verdanken.

Stephanie ist Mama einer dreijährigen Tochter, liebt die Natur, gutes Essen und sprüht vor Begeisterung.

Ihr Motto: Kinder der neuen Zeit brauchen erwachende Eltern!

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